Die Hitze macht nicht nur den Menschen, sondern auch unseren tierischen Mitbewohnern häufig zu schaffen.

Hier finden Sie einige Tipps, wie Ihre Tiere unbeschadet und glücklich durch die heißen Wochen des Jahres kommen:

Kontrollieren Sie die Ballen Ihres Vierbeiners regelmäßig auf Risse, Austrocknung und Teer zwischen den Ballen
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Hier empfehlen wir Pet-Fit Pfotenpflege.

 
Katzen
Katzen suchen jetzt den Schatten und sollten die Möglichkeit haben, sich an einen geeigneten Ort zurückziehen zu können. Stellen Sie genügend frisches Trinkwasser bereit oder mischen sie dem Feuchtfutter etwas Wasser bei, wenn Ihr Tier schlecht trinken sollte. Futterreste sollten regelmäßig entfernt werden, da bei diesen Temperaturen die Nahrung rasch verderben kann oder sich Fliegen darüber hermachen.
 
Hunde
Man kann nicht oft genug darauf hinweisen: Ihr Hund braucht jetzt immer genügend frisches Wasser zur Verfügung! Füllen Sie den Napf mehrmals täglich mit frischem Wasser und lassen Sie das Wasser nicht in der Sonne abstehen, hier können sich Keime schnell vermehren.

Bei Hunden, die nur wenig oder schlecht trinken, probieren Sie diesen Trick: Joghurtwasser (Naturjoghurt verwässern) wird von vielen Hunden gerne getrunken. Verlegen Sie körperliche Aktivitäten auf die frühen Morgen- und späten Abendstunden, vermeiden Sie lange Spaziergänge in den Mittagsstunden. Überfordern Sie Ihren Hund nicht, gerade ältere oder angeschlagene Tiere sollten nicht gehetzt oder zu viel bewegt werden.

Vergessen Sie auch nicht, dass die Straßen- und Gehwegbelege empfindlich heiß werden und nahezu die Temperaturen einer Herdplatte erreichen können. Unsere Füße sind durch Schuhsohlen davor geschützt, die Hundeballen werden auf dem heißen Boden schnell trocken und spröde, können reißen und sich sogar schälen. Das Gassi-Gehen könnte schmerzhaft werden. Meiden Sie deshalb in der Mittagshitze betonierte Wege und wechseln Sie möglichst auf erdigen Boden oder Wiesen. Kontrollieren Sie die Ballen Ihres Vierbeiners regelmäßig auf Risse, Austrocknung und Teer zwischen den Ballen.
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Die Futterration für Ihren Hund können Sie seiner körperlichen Aktivität anpassen. Da er bei diesen Temperaturen träger wird, sinkt der Energiebedarf und sollte dementsprechend angepasst werden. Hunde benötigen fast ihre gesamte Energie für den Wärmehaushalt. Damit es sich jetzt nicht auf die Hüften schlägt, füttern sie gegebenenfalls weniger.

Viele Hunde lieben Wasser! Bereits ein kleines Kinderplanschbecken im Garten kann viel Spaß und Abkühlung bringen. An einem See oder nahegelegenen Bach kann Ihr Hund nach Lust und Laune baden und schwimmen. Achten Sie auf flache Böschungen, was den Ein- und Ausstieg erleichtert. Bevor Sie Ihren Vierbeiner ins Wasser lassen, sollte er sich etwas abgekühlt und beruhigt haben.

Hund im Backofen
Hunde gehören im Sommer nichts ins Auto! Die größte Gefahr besteht bei in der Sonne geparkten Autos mit geschlossenen Fenstern, es reichen schon wenige Minuten aus, um den Hund im verschlossenen Auto in praller Sonne in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen. Schon ab 20 Grad Außentemperatur kann sich das Autoinnere schnell auf über 50 Grad aufheizen! Leider sterben jeden Sommer viele Hunde qualvoll im Auto durch einen Hitzschlag. Lassen Sie es nicht so weit kommen. Auch ein Fenster, das nur einen Spalt breit geöffnet ist, reicht nicht zur Kühlung aus. Sollten Sie einen Hund in einer Notsituation im Auto beobachten, zögern Sie nicht, die Polizei hinzuzurufen, wenn Sie die Besitzer nicht schnell genug ausfindig machen können!