Marcel Combe setzt sich für artgerechte Ernährung ein

 

Marcel Combe bekannt aus VOX TV.

Er ist zuständig im Tierheim Nürnberg und Feucht für die Hunde

 

Hunde sind  Fleischesser. Man muss nur seinen gesunden Menschenverstand einsetzen. Früher hat man vom Metzger Fleisch für Hunde und Katzen geholt, gekocht, Reis, Nudeln oder Kartoffeln dazu gegeben und die Tiere waren gesünder als heute. Ohne Konservierung und chemische Zusätze. Fragen Sie doch mal ältere Menschen. Die wissen das noch.

 

Durch unser Gesundheitssystem werden menschen immer älter. Hunden und Katzen steht ein ebensolches Syastem zur Verfügung, aber Hunde und Katzen werden nicht mehr so alt wie früher,

 

Der 44-Jährige ist ehrenamtlicher Hundetrainer des Tierheims, und in dieser Funktion hat er es zumeist mit schwierigeren Fällen zu tun als dem vielleicht etwas schüchternen, aber keineswegs bösartigen Bernie, der mit seinem Frauchen auch nur zu Besuch im Tierheim weilt. Marcel Combé kümmert sich um die harten Jungs, die bösen Beißer, die niemand mehr haben will. Auch Hundeschulen seien sich oft zu schade, mit diesen Tieren zu arbeiten, meint Combé, der hauptberuflich selbst eine solche Hundeschule in Herpersdorf betreibt.

 

Morpheus hat Marcel Combé zum Kuscheln gern. Er ist einer von drei Hunden, die Combé helfen, dass Problem-Hunde die Rudel-Hierarchie anerkennen. Morpheus hat Marcel Combé zum Kuscheln gern. Er ist einer von drei Hunden, die Combé helfen, dass Problem-Hunde die Rudel-Hierarchie anerkennen.

 

Der Hundetrainer stellt keine großen Ansprüche an seine Problem-Vierbeiner, sie müssen nicht Stöckchen holen oder Kunststücke beherrschen. "Es geht einfach nur darum, ohne Blutvergießen von A nach B zu kommen." Die Hunde sollen keine Pokale gewinnen, sondern im Alltag ihren künftigen Besitzern keine Probleme bereiten. "Man muss immer bedenken: Das Tierheim ist die Endstation, nach uns kommt nichts mehr", sagt Combés Kollegin Pia Pollmann (31). Deswegen sei es wichtig, Hunde mit Ticks wieder hinzubekommen.

 

Die Sozialpädagogin Pollmann, die mit Combé auch privat gut befreundet ist, übernimmt die leichteren Fälle, zum Beispiel Vierbeiner, die nicht gern allein bleiben und dann zum Zeitvertreib die gute Stube zerlegen oder dauernd jaulen.

 

Combé, der früher als Diensthundeführer für einen privaten Wachdienst gearbeitet hat, kümmert sich, wie erwähnt, um die aggressiven Rabauken. Und zwar nicht nur um die, die schon im Tierheim gelandet sind. Halter, die mit ihren Vierbeinern nicht mehr klar kommen, können sich gerne an ihn wenden. "97 bis 98 Prozent bekomme ich wieder hin", meint der Hundetrainer, der seit 2004 in der Einrichtung an der Stadenstraße arbeitet. "Wir wollen verhindern, dass Tiere ins Tierheim müssen. Deswegen arbeiten wir mit allen Hunden, auch mit den angeblich hoffnungslosen Fällen."

 

Wenn er einen neuen Klienten bekommt, sind zwei Dinge zuerst zu klären. "Ich muss wissen: Ist das Tier wirklich aggressiv oder ist es nur Show?" Manche Hunde plusterten sich auf, seien aber eigentlich dennoch harmlos. Zudem prüft Combé den körperlichen Zustand der Hunde. Gerade Aggressionen gegen Menschen, erklärt der Trainer, rühren oft daher, dass Hunde schlecht sehen oder Schmerzen haben und daher gereizt reagieren.

Mensch darf nicht als laufender Futtersack wahrgenommen werden

 

Bei der Resozialisierung wirklich aggressiver Tiere lautet Combés Grundrezept: "Vertrauen in die Rudelhierarchie. Und Hierarchie hat nichts mit Gewalt zu tun." Seine wichtigsten Helfer dabei haben jeweils vier Beine und heißen Morpheus, Max und Hexe. Mit den beiden wuchtigen Rottweilern und der stattlichen Schäferhündin legt sich so leicht keiner an. Der Trainer hat ein "Faible für die Rottis", weil sie - richtig erzogen - "wesensfeste Büffel" seien, die nichts so leicht aus der Ruhe bringe.

 

Combé vergesellschaftet schrittweise die Rabauken mit seinen eigenen Hunden, die sich bestens wehren können, falls der Gasthund frech wird, die aber ansonsten gelassen und freundlich sind. Das war nicht immer so: "Der hat mal vier Leute gebissen", sagt Combé über den zehnjährigen RottweilerOldie Morpheus, der sich inzwischen lammfromm zeigt und auch Fremde gern mal mit dem wuchtigen Schädel anstupst, um Streicheleinheiten zu bekommen.

 

Combé hat sich um den Beißer gekümmert, ihn - wie er es oft mit den Hunden macht, die er betreut - mit zu sich nach Hause genommen. Genau wie einst Morpheus lernen auch die Tierheim-Hunde durch Combé, "die körperliche Nähe anderer Hunde zu ertragen". Viele seien aufgrund schlechter Erfahrungen bissig geworden. Aber in Gesellschaft von Morpheus und Co. merken sie allmählich, "dass andere Hunde auch nett sein können". Wenn die Tiere besagtes Vertrauen in die Rangordnung haben, fühlen sie sich sicherer: "Hierarchie entlastet. Die rangniederen Tiere merken: Der Anführer nimmt die Verantwortung auf sich."

 

Deswegen hat es Max auch ohne Murren und Knurren akzeptiert, als Combé Morpheus behielt und dieser den anderen Rottweiler in der Hunde-Hierarchie als Nummer eins ablöste. Ganz oben in der Rangliste steht natürlich Marcel Combé. Der Mensch, erklärt der Tiertrainer, müsse von den Hunden als Leittier und nicht als "laufender Futtersack oder als Clown" wahrgenommen werden. Deswegen verzichtet Combé auch auf Belohnungen und Leckerlis. Sein Rezept, um seinen Status klarzumachen: Nicht viel reden, dafür eine deutliche Körpersprache. "Hunde quatschen ja auch nicht ständig miteinander."

 

"Wer achtmal besser hört, den muss ich nicht zehnmal lauter anbrüllen."

 

Von einem lautstarken Kommandoton hält der "Hundeflüsterer" ohnehin wenig: "Wer achtmal besser hört, den muss ich nicht zehnmal lauter anbrüllen." Andererseits ist er natürlich auch nicht dafür, die Tiere allzu sehr zu verhätscheln. Der gutgemeinte Kauf eines Quietschspielzeugs etwa könne fatale Folgen haben, weil dadurch der Jagdtrieb stimuliert werde.

 

Beim nächsten Mal beißt der Hund nicht in die Attrappe, sondern holt sich eine lebendige Beute, die dann ebenso quietscht - und dann landet er womöglich im Tierheim bei Combé. Was für manche Vierbeiner freilich ein Glücksfall ist. Seinen Rottweiler Max etwa hat der Hundetrainer 2004 in erbärmlichem, ausgehungerten Zustand aus einer Wohnung in der Südstadt gerettet. Die Vorbesitzerin hatte ihn dort einfach zurückgelassen.

 

Quelle: Nürnberger Zeitung

copyright Sabine Tang        www.mit-freude-fressen.de

18. Oberland-Ausstellung in Weilheim vom 15.-19.September 2011

Das erste Mal präsentierten wir uns für 5 Tage auf der 18. Oberland-Ausstellung in Weilheim.

 

Trotz zweitägiger Regeneinlage war die Messe ein voller Erfolg!

Wir waren die einzigsten Aussteller (38000Besucher), die Tiernahrung anboten und so hatten wir

alle Hände voll zu tun und haben fast unseren ganzen Warenbestand verkauft.

Sogar die Presse war bei uns am Stand und ein Artikel erschien in der Regionalausgabe des

Merkur.

 

Da die Messe zur Wies`Zeit stattfand, (für Unwissende: Oktoberfest München)

verschenkten wir an die Besucher natürlich „Herzerl“ !

Nicht nur begeisterte Hunde, sondern auch interessierte Tierbesitzer, viele Schüler und Mitaussteller

informierten sich über unsere gesunde Tiernahrung.

Mit einem fast leeren Auto, vielen neuen Kunden, neuen Geschäftspartnern und dem Gefühl,

Tieren etwas Gutes getan zu haben, kehrten wir am Montag Abend, durchgefroren aber

zufrieden und motiviert nach Hause.

 

In 2 Jahren findet diese Messe wieder statt, aber bestimmt nicht ohne uns ;-))

Claudia Hawlik und Hannelore Hartfuß

Wir sind Spezialisten für artgerechte Tiernahrung

 

 

  • Tierschutz beginnt im Mutterleib.
  • Nur chemiefreie und artgerechte Nahrung ohne EG Zusatzstoffe für unsere Tiere.
  • immer mehr Hunde- und Katzenzüchter füttern deshalb Pet-Fit.